FDP Süderelbe wählt neuen Kreisvorstand
von Steffen Langenberg, 22. März 2015

 
Der FDP-Kreisverband Süderelbe wählte im Landgasthof „Jägerhof“ einen neuen Vorstand.

Kreisvorsitzender wurde der 59-jährige Hausbrucher Steffen Langenberg, Stellvertreter Günter Rosenberger und als Schatzmeister wurde Helmut von Eitzen wiedergewählt. Außerdem wurden fünf Beisitzer gewählt: Peter G. Bartels, Immo G. von Eitzen, Stefanie Hartun (in Abwesenheit), Ralf Kempgen und Dr. Hans Killinger.

In seiner Vorstellungsrede gab Steffen Langenberg einen kurzen Überblick über seine Tätigkeiten in der FDP. 1977 war er in Süderelbe eingetreten, 1978 wurde er stellvertretender Kreisvorsitzender in Süderelbe, später in NRW Fraktionsgeschäftsführer und Kreistagsmitglied in Wesel. Weihnachten 2013 kehrte er in seine alte Heimat nach Hausbruch zurück, auch, um sich um seine Mutter zu kümmern.

Seine Hauptaufgabe sieht Langenberg in der organisatorischen Betreuung des Kreisverbandes Süderelbe sowie als Schaltstelle zum Bezirksverband Harburg und den Bezirksabgeordneten, die die Anregungen dann in Politik umsetzten.

Es gäbe die in Deutschland hoch angesehene philosophische Liberalität, zu der sich viele Deutsche bekennen würden, so Langenberg. Und es gäbe den politischen Liberalismus, der sich weitgehend auf einen oft kalt erscheinenden Wirtschaftsliberalismus beschränke. „Ich will dazu beitragen, diese Widersprüchlichkeit zu überwinden“, sagte er. Die FDP müsse die Menschen und ihr Probleme ernst nehmen und sie da abholen, wo sie ständen, um gemeinsam liberale Lösungen zu finden. „Den Menschen aufs Maul schauen, aber nicht nach dem Mund reden“, fasste Langenberg in Abwandlung eines alten Zitates seinen Standpunkt zusammen. Dann würde die FDP auch wieder mehr Rückhalt bei den Wählern gewinnen.

Zum Schluss dankte er seinem Vorgänger Peter G. Bartels für dessen langjährige Arbeit als Kreisvorsitzender. Er freue sich auf die weitere Zusammenarbeit mit ihm und den anderen Mitgliedern des neuen Kreisvorstandes.